Beschreibung
Rodney Rosenfeld ist Kunsthistoriker an einer nordamerikanischen Universität und hat sich dem französischen Impressionismus verschrieben. Vor allem fasziniert ihn Berthe Morisot, die vielleicht bedeutendste Malerin des 19. Jahrhunderts. Ein Stipendium bringt Rosenfeld nach Paris, wo er sich eigentlich mit Morisots Aquarellen beschäftigen soll, doch mehr und mehr in den Bann ihrer Biographie gerät. Wer war diese Frau, die entgegen der Skepsis ihrer Eltern an ihrer Berufung als Künstlerin festhielt? Die sich lange scheute, eine Ehe einzugehen, sich in ihren Kollegen Édouard Manet verliebte und schließlich dessen Bruder heiratete?
Rainer Moritz erzählt einfühlsam von Berthe Morisots ungewöhnlichem Leben. Er lässt sie selbst zu Wort kommen, als sie 1895 mit Mitte fünfzig den nahenden Tod spürt, sich noch einmal an die entscheidenden Zäsuren ihres Lebens erinnert und sich letztlich entschließt, ihr großes Geheimnis endlich zu enthüllen.


Die Farben von Paris




Pressestimmen
»Und es gelingt ihm ganz wunderbar, Berthe Morisot lebendig und einfühlsam zu schildern – in all ihrer Dramatik.« Vera Fengler / Hamburger Abendblatt
»Museen in ganz Europa entdecken Berthe Morisot gerade neu. Dank der Farben von Paris können wir das nun ebenso tun.« Moni Münch / Main-Echo
»Moritz erzählt die Geschichten hinter den Bildern in bunten (impressionistischen) Farben. Er lässt Morisots Malerei so zentral in seine Erzählung einfließen, dass man als Leserin gar nicht anders kann, als die Lektüre dauernd zu unterbrechen, um im Internet wieder ein Bild Morisots zu betrachten.« Johanna Berger / Kultursalon
»Anregende Lektüre nicht nur für Kunstfreund*innen.« Bettina Prior-Kamer / Ekz Bibliotheksservice